Medizinische Ausrüstung
Um für die unterschiedlichsten Notfälle gerüstet zu sein, verfügen unsere First Responder über eine umfangreiche Ausrüstung welche sich in zwei Rucksäcke sowie eine Absaugpumpe gliedert. Weiter wird auf unseren Löschfahrzeugen sowie dem Einsatzleitwagen ein Automatisierter externer Defibrillator der Firma Corpuls mitgeführt sowie auf jedem Fahrzeug der Feuerwehr Wahlstedt ein Notfallkoffer inklusive Sauerstoff und Stifneck.
Auf dem Einsatzfahrzeug der First Responder unserem Mehrzweckfahrzeug befinden sich zusätzlich noch Einsatzkuscheltiere für Einsätze mit Kindern.
Die Ausstattung unserer First Responder
- Mobiles Absauggerät „Accuvac Pro“ der Marke Weinmann
- Für unsere Sicherheit befindet sich am Kreislaufrucksack ein Dräger Pac 6000. Dabei handelt es sich um ein Ein-Gaswarngerät für Kohlenstoffmonoxid.
Der rote Kreislaufrucksack ist umfangreich für die Erstversorgung und Diagnostik von verletzten und erkrankten Menschen ausgestattet. Im Rucksack sind mehrere farbig unterschiedliche Modultaschen.
Im Rucksack befindet sich unter anderem: - Defibrillator und Patientenmonitor „C1 von Corpuls“ inklusive Elektrokardiogramm und der Möglichkeit zur Messung des Sauerstoff-/ und Kohlenmonoxid Gehalt im Blut. Automatisierter Externer Defibrillator für Kinder und Erwachsene.
- Blutdruck- und Blutzuckermessgerät
- Set zum Legen eines intravenösen Zugangs und Infusionen mit Zugehör
- Verband- und Schienungsmaterial
- Erweitertes Material zur kritischen Blutstillung
- Kindernotfalltasche
Das Material im blauen Atmungsrucksack ist zuständig für das freihalten und freihalten der Atemwege und alles zum Thema Sauerstofftherapie.
- 2-Liter-Flasche medizinischen Sauerstoff
- O2-Masken für Erwachsene und Kinder
- O2-Nasenbrille
- Beatmungsbeutel für Erwachsene und Kinder
- Verschiedenes Material zur Atemwegssicherung
- Absaugkatheter
Weitere Bilder
- Details
Persönliche Schutzausrüstung
Mit der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) schützen sich unsere Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Wahlstedt vor den äußeren Gefahren einer Einsatzstelle.
Sie wird von jedem Angehörigen bei Ausbildung und im Einsatz gemäß der Unfallverhütungsvorschrift Feuerwehr und der Dienstanweisung getragen.
Persönliche Schutzausrüstung:
(Grundausstattung):
- Feuerwehrhelm mit Visier und Hollandtuch (Aktuelle Helme: Bullard FXE sowie der H3000)
- Feuerwehrschutzjacke
- Feuerwehrschutzhose
- Feuerwehr-Schutzhandschuhe für die Technische Hilfeleistung und Brandbekämpfung
- Feuerwehrschutzschuhwerk
Je nach Einsatzzweck gibt es weitere Spezialausrüstung bzw. -kleidung, hier ein kleiner Einblick: Technische Hilfeleistung
Für Arbeiten im Bereich der Technischen Hilfeleistung besitzen die Einsatzkräfte eine leichtere Responder-Jacke der Firma S-Gard.
Schnittschutzkleidung
Um Motorsägen führen zu dürfen, muss die Schutzkleidung angepasst werden.
Der Motorsägenführer muss mindestens einen Schnittschutzhose zu seiner Arbeitskleidung tragen. Durch die spezielle Webart der Kleidung, kann der laufende Motor der Säge gestoppt werden, sobald die Kette die Kleidung trifft. Hierdurch werden die Fäden in den Antrieb gezogen und so die Säge gestoppt, bevor es zu schwerwiegenden Verletzungen kommt.
Der schwere Chemikalenschutzanzug schützt die Einsatzkraft vor Gasen und Chemikalen indem er den Träger hermetisch von der Außenwelt abtrennt. Für das Tragen ist ein Pressluftatmer zwingend erforderlich. Durch die Ausatmenluft baut der Träger seine eigene Atmosphäre auf.
Da die Dekontamination vollständig erledigt sein muss, bevor der CSA geöffnet werden kann und der Pressluftatmer abgelegt oder eventuell getauscht werden kann, beschränkt sich die Einsatzzeit auf rund 20 Minuten. Erschwerend kommt hinzu, dass sich durch die Ausatmenluft der CSA aufheizt und das Arbeiten erschwert.
Arbeiten im Wasser
Die Wathose besteht aus PU-gedichtetem Nylon-Gewebe, PVC-Folie oder Neopren, der bis zur Brust den Körper vor Wasser schützt. An den Beinen ist die Wathose fest und wasserdicht mit stabilen Stiefeln vernäht bzw. verschweißt.